BdP Stamm Graue Wölfe Friedrichsdorf e.V.

Dachsanierung Bautagebuch 2003

Tag 6 - Viele Arbeitsfolge werden an diesem Bautag ereicht

Jan und Andre7.30 Uhr. Landgraf-Friedrich-Straße. Das Wetter hält. Viele Leute haben sich bereits vor dem Heim versammelt. Darunter sind Sippen, die auf Fahrt gehen, denn seit gestern sind Osterferien. Doch auch die Arbeiten der Dachsanierung werden ungeirrt fortgesetzt - das Tempo wird eher eher noch erhöht! Zu Beginn werden die letzten noch an das alte Dach erinnernden Ziegel in einer Kette zum Container transportiert. Die beiden eingetroffenen Handwerker bringen eine Menge Dachbalken mit und beginnen ihre Arbeit am Giebel und an der Gaube, die diesmal ebenfalls eine komplette Isolierung erhält. Im Laufe des Vormittags kommen immer weitere Helfer und sogar den Vater zweier Mitglieder, Herrn Troemer, können wir begrüßen! Dadurch wird an so vielen Stellen gleichzeitig gearbeitet, daß der Baureporter gar nicht mehr alles überblicken kann!

Stefan und Mike Die alten Dachlatten werden auf die hintere Wiese geschleppt und per Motorsäge in handliche Meterstücke zersägt. Die vordere, schon grundierte Giebelseite wird mit dem ersten Anstrich der Holzlasur versehen. Und auf dem Dach werden fast alle Dachbalken auf die Isolierung geschraubt, die in den nächsten Tagen die Querlattung und schließlich die neuen Ziegel aufnehmen sollen. Diese Beschreibung hätte zu einem kompletten erfolgreichen Bautag gehören können, aber wir läuten an dieser Stelle erst die Mittagspause ein! Die gestellten Tische reichen zunächst nicht für Helfer und Handwerker, um die vorbereitete Suppe mit Würstchen zu essen. Bis auf eine Person nutzen alle die Pause, um sich auszuruhen und Kräfte zu sammeln, die am Nachmittag noch abverlangt werden wollten:

Mahlzeit "Der Schornstein - unendliches Gewicht... Wir schreiben 13.30 Uhr. Dies sind die Abenteuer der Grauen Wölfe, die mit ihrer 12 Personen starken Helfer-Mannschaft fünf Stunden unterwegs ist, um neue Befestigungen zu erforschen, neue Fundamente und Backsteineinfassungen. Viele Anstrengungen vom Fall des Schornsteins entfernt, bringt die Mannschaft Mauerwerk hervor, das noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat..."

Tatsächlich erfordert der damals von der US Army gesetzte Schonstein vereinte Kräfte an drei Hebelstellen, um ihn zu Fall zu bringen. Ohne die drei B's (aufmerksame Bautagebuch-Leser wissen Bescheid, alle anderen müssen wohl noch mal Tag 2 lesen... ) hätten wir das nicht bis zum frühen Abend geschafft. Nun liegen alle vier Betonklötze zum Abtransport bereit! Ebenso wie viele andere Schubkarren voller Bauschutt - der heute morgen gelieferte Container ist bereits wieder zur Hälfte gefüllt...

Der Schornstein muss weg
Besiegter Schornstein
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